Familienaufstellungen (Mensch/Tier)
Das Familienstellen ist eine tiefgreifende Methode zum Lösen von seelischem Unwohlsein bis hin zu körperlichen Beschwerden.
Bei den Familienaufstellungen wird die Familie als ein System betrachtet, welches eine „Ordnung“ braucht, um gut zu funktionieren. Wenn irgendwelche Dinge, wie z. B. verloren gegangene und gestorbene Kinder keine Bedeutung und Beachtung in der jeweiligen Familie finden, ist diese „Ordnung“ gestört und es kommt zu einer so genannten Verstrickung. So kann ein anderes Geschwisterkind aus scheinbar unerklärlichen Gründen depressiv und suizidgefährdet sein.
Durch die Annahme – und immer häufiger bestätigte – enge Verbindung zwischen den Besitzern eines Tieres und ihrem Tier, finde ich seit geraumer Zeit u. a. ähnliche Krankheitsbilder bei Mensch und Tier. Es handelt sich nämlich ebenfalls um ein „Familiensystem“.
In Familien mit Haustieren wird häufig beobachtet, dass die Tiere aus Liebe zu ihren Menschen deren Probleme mittragen. Dadurch kommt es bei den Tieren zu Verhaltensauffälligkeiten oder echten Krankheitsausbrüchen.
Seit Ende 2006 mache ich eine Ausbildung zur systemischen Familientherapeutin und habe schon etliche familiäre „Verwicklungen“ mit Hilfe dieser Methode auflösen dürfen.
Es entsteht ein tief greifender und spannender Prozess, bei dem es um die Aufklärung der Ursachen geht. Nach Möglichkeit folgt dann die Auflösung des vorhandenen Konflikts und Heilung darf geschehen.
„Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen. Es gibt kein Entrinnen vor uns selbst. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen.
Er wird allein sein. Alles ist mit Allem verbunden.“
(Hildegard von Bingen)
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Lesenswerte Bücher sind:
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Berthold Ulsamer: „Ohne Wurzeln keine Flügel“
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Daan van Kampenhout: „Heilung kommt von außerhalb“
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